Der ARD-Intendant Kai Gniffke fordert für ARD und ZDF höhere Beiträge. Künftig sollen es deutlich über € 20,00 werden – monatlich.

 

„Wir werden für eine Beitragserhöhung kämpfen und werden Effizienzreserven heben.“

 

Focus meint hierzu nur: Ein Armutszeugnis. Bei so viel unternehmerischen Unvermögen sollte man erst einmal Gniffkes fürstliches Gehalt hinterfragen.

 

Das hinterfragen wir schon lange. Der, der angeblich sein letztes Hemd für seine Mitarbeiter zerreißt und DeFi Management schlicht mit einer Beitragserhöhung wett zu machen versucht, ist für die Position, die er begleitet und das Gehalt, das er bekommt, geradezu untauglich.

 

Selbst die NZZ empfindet die Forderung nach einem höheren Rundfunkbeitrag als unverschämt. Die öffentlichen, rechtlichen Anstalten befinden sich in der Vertrauenskrise. Wer etwas dagegen tun will, sollte die Beiträge senken.

 

Das wäre auch machbar. Denn die Rundfunk-Kleinstaaterei ist eine Maschine zur Geldverbrennung. Die zahlreichen Doppelstrukturen gehören längst abgebaut. Dann wird aber nicht nur Personal in den unteren Etagen eingespart, dann braucht man auch weniger Intendanten und Fernseh-Fürsten, die oftmals so tun, als würden sie die Republik unterhalten, das Fernsehprogramm gestalten, Filme drehen, vor die Kamera treten, Nachrichten sprechen, Filme im Ausland einkaufen, ausgewogenes Infotainment erfinden und mit den Beiträgen genügsam umgehen.

 

Gniffke ist nicht Schlesinger, aber ebenso überzeugter „Geldverbrenner“. In der Bevölkerung, gerade bei den wachen Bürgern, muss sich schon jetzt Widerstand breit machen. Dazu muss man sich nicht auf die Straße kleben. Man kann Gniffke einen Brief schreiben (für die Gebühren, die sie bezahlen, wird ihn auch irgendjemand lesen) und hiervon eine Abschrift an den Innenminister des jeweiligen Bundeslandes. Das alles nicht per E-Mail zum wegklicken, sondern ganz klassisch per Post und dabei um eine Antwort bitten.

 

Unser Formulierungsvorschlag geht so:

 

"Hände weg von einer Erhöhung der Fernseh- und Rundfunkbeiträge."

 

Sehr geehrter Herr Gniffke,

für Ihr Gehalt müssen jährlich 1.636 Gebührenzahler herhalten, also ein mittleres Dorf.

Unterstehen Sie sich, die Rundfunkbeiträge weiter anzuheben. Das ist unseriös.

Denken Sie bis zur Sommerpause dringend über eine Beitragssenkung nach.

Lösen Sie bis Ende des Jahres im Verbund mit den anderen Intendanten die zahlreichen Doppelstrukturen auf, die die Rundfunk-Kleinstaaterei seit Jahren aufgebaut hat. Dadurch könnte sich ein riesiges Einsparpotenzial ergeben. Aber wahrscheinlich kneifen Sie bei sowas, Herr Gniffke.

Ich bitte um Rückmeldung.

 

(Formulierung von Art und Inhalt optional)

 

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